Der 6-Schritte-Plan für einen erfolgreichen Relaunch Ihrer Internetseite

Inhaltsverzeichnis

  1. Die Planung des Relaunches
  2. Die Auswahl des Dienstleisters
  3. Die Umsetzung des Relaunch-Projekts
  4. Die Inhalte für den Webauftritt
  5. SEO Optimierungsfragen
  6. Warum ist ein Relaunch nie beendet?

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Erfolgreicher Relaunch Internetseite

Es gibt vielfältige Gründe eine Internetseite zu überarbeiten: Von einer Modernisierung der User Experience über ein intuitiveres Shop-Design, bis hin zur Verbesserung der Auffindbarkeit in Suchmaschinen oder zur Anpassung an neue Corporate Design-Richtlinien reicht die große Bandbreite. Um die eigene Website im Netz und den für viele Firmen wertvollsten Umsatzbringer optimal zu gestalten, ist ein mehrstufiger Prozess wichtig.

In den folgenden 6 Abschnitten stellen wir Ihnen die wesentlichen Punkte vor, die über den nachhaltigen Erfolg Ihres Webseiten-Relaunches entscheiden.

1. Oft vernachlässigt: Die Planung des Relaunches

Die Planungsphase bildet gewissermaßen das Fundament der Neugestaltung Ihrer Website. Sie dient dazu, intern alle Ansprüche an die überarbeitete Internetpräsenz festzuhalten und die Zuständigkeiten im Rahmen des Projektes festzulegen. Es geht darum, eine aussagekräftige Ist-Analyse sowie eine SEO-Analyse anzufertigen, auf deren Basis ein Briefing oder Konzept zur Optimierung des Webauftritts erstellt werden kann. Außerdem wird ein realistischer Zeit- und Budgetrahmen für die Umsetzung festgelegt. Eine der ersten Maßnahmen ist die Zusammenstellung des Teams für das Relaunch-Projekt. Innerhalb dieses Teams werden dann die Zuständigkeiten verteilt: Projektmanagement zählt dabei ebenso zu den Kompetenzfeldern wie die inhaltliche Verantwortlichkeit und das Controlling.

Tipp: Wir von Ventzke Media vollziehen als Full-Service-Agentur nicht nur komplette Webseiten-Relaunches, sondern entwickeln auch Feinkonzepte. Diese können später, unabhängig von der agierenden Agentur, als Lastenheft eingesetzt werden.

Anschließend geht es um die Inhalts- und SEO-Analyse. Dabei wird festgestellt, was die aktuelle Internetseite leistet und wo eventuelle Defizite sind. Bereits in dieser Phase holen sich viele Unternehmen Unterstützung von außen. Der Vorteil: Ein unabhängiger Analyst kann aufgrund von Traffic-Werten sowie durch Interviews und Gespräche mit relevanten Abteilungen und Mitarbeitern die Vor- und Nachteile einer Firmen-Webseite wesentlich objektiver auf den Punkt bringen als interne Stellen. Basierend auf dieser Analyse wird dann ein aussagekräftiges Briefing oder ein strategisches Konzept für die Neugestaltung der Firmen-Website erstellt. Daraus lässt sich auch ableiten, mit welchem Aufwand die Umgestaltung verbunden sein wird – was wiederum in einer Budgetfestlegung und einer Zeitplanung inklusive realistischer Deadlines für das Projekt mündet. Öffentliche Auftraggeber sowie Großunternehmen müssen außerdem ein Ausschreibungsbriefing erstellen.

2. Entscheidend: Die Auswahl des passenden Dienstleisters

Mit einem klaren Plan vor Augen, den die Projektplanung vorgibt, geht es im zweiten Schritt auf die Suche nach den passenden Anbietern zur Umsetzung des Relaunches. Für öffentliche Auftraggeber läuft die Auswahl einer Webagentur in den meisten Fällen über eine feste Ausschreibung, was enormen zeitlichen Vorlauf benötigt: Die Ausschreibung muss erstellt und mit ausreichend Reaktionszeit für interessierte Dienstleister veröffentlicht werden. Danach geht es in den Selektionsprozess, der oft mit mehreren Gesprächs- und Auswahlrunden verbunden ist.

Hingegen bilden sich häufig Unternehmen aus der freien Wirtschaft ihre Meinung an potenziellen Internetagenturen auf andere Weise: Durch Empfehlungsmarketing oder Websuche generieren Sie eine Auswahl möglicher Dienstleister, die anschließend im Rahmen von Pitches und Gesprächen auf Herz und Nieren geprüft werden. Um die passenden Dienstleister zu finden, empfiehlt sich eine Recherche bei Google nach genau den Stichwörtern, die dem Unternehmen bei seinem Relaunch wichtig sind. Denn die Agenturen, die dann ganz oben in den Suchergebnissen erscheinen, machen zumindest einen entscheidenden Punkt richtig, der auch für die Modernisierung der Firmen-Internetpräsenz unverzichtbar ist: Sie werden zu den relevanten Keywords gefunden und haben somit eine hohe SEO-Kompetenz.

Vorsicht: Webdesign Agenturen, die bei Google auf den ersten Plätzen erscheinen, sind noch lange keine Allrounder. Sie haben Ihr SEO-Handwerk verstanden – aber das ist nicht alles, wenn es um einen komplexen Webseiten-Relaunch geht. Die Auswahl des Dienstleisters ist der entscheidende Faktor für den Erfolg oder Misserfolg Ihres Relaunches.

Neben der SEO-Kompetenz und dem Angebotspreis spielen vor allem zwei Dinge eine entscheidende Rolle bei der Anbieter-Auswahl: Erfahrungswerte und die berühmte Chemie zwischen Kunde und Webagentur. Ersteres lässt sich beispielsweise über Referenzen feststellen. Doch mindestens ebenso wichtig wie die fachliche Eignung des Anbieters ist die Kommunikation: Die Verantwortlichen auf der Firmenseite sollten zu den Agenturmitarbeitern ein möglichst offenes, transparentes Gesprächsklima pflegen.

Tipp: Passende Webdesign-Anbieter lassen sich über Ausschreibungen oder die eigene Recherche finden. Überprüfen Sie die Referenzen des zukünftigen Anbieters gründlich. Lassen Sie sich zusätzlich direkte Ansprechpartner der Referenz-Projekte geben, um zu erfragen wie die Zusammenarbeit verlief.

Sollte der zukünftige Anbieter wenige oder gar keine Referenzen in Ihrer Branche vorzeigen können, ist das kein Ausschlusskriterium. Gute Kreativagenturen arbeiten sich schnell in neue Branchen ein.

3. Es kann losgehen: Die Umsetzung des Relaunch-Projekts

Im Rahmen der Neugestaltung einer Internetseite oder eines Online-Shops sind von Seiten des Auftraggebers vor allem Controlling und Projektmanagement gefragt: Es gilt die Agentur anzuleiten, ohne ihre kreative Freiheit zu beschneiden – und Abstimmungsprozesse zu entwickeln, die kurze Wege bevorzugen. Denn wer zu jeder Entscheidung im Rahmen des Webseiten-Relaunches sämtliche Hierarchien im eigenen Haus bemühen muss, kreiert ausufernde Prozessketten, die das Zeitbudget des Projektes sprengen. Die Checkliste der Projektplanung sollte vorgeben, wann wichtige Milestones erreicht sein müssen und wer für welche Entscheidungen verantwortlich ist.

Einer dieser Milestones ist beispielsweise die Wahl des Content-Management-Systems (CMS), auf dem die Webseite basiert. Bevor es in die Design-Findung und Programmierung geht, muss diese wichtige Entscheidung gefallen sein. Neben individuell für ein Unternehmen programmierten CMS, kommen auf modernen Internetpräsenzen zunehmend auch Open-Source-Lösungen wie Typo3 oder WordPress zum Einsatz. Sie haben besonders in Sachen Responsive Design, auf das kein moderner Internetauftritt verzichten sollte, große Vorteile. Hier sollte die Webagentur unbedingt als Fachexperte ins Boot geholt werden. Sie kann mehrere CMS-Möglichkeiten mit ihren individuellen Vor- und Nachteilen in Bezug auf das Konzept des Webauftritts präsentieren.

Tipp: Stellen Sie sich folgende Fragen bei der Wahl des CMS:

  • Ist ein Open-Source-System die richtige Lösung oder bringt das CMS von Hause aus zu viele Features mit, so dass unnötiger Ballast und auch Sicherheitslücken entstehen?
  • Wer wird die Webseite in Zukunft administrieren – erfahrene Anwender oder Neulinge?
  • Wie flexibel wollen Sie mit der Seitenstruktur Ihrer neuen Website sein?
  • Wie viele Sprachen werden im Frontend zum Einsatz kommen?
  • Sollen Daten von Drittanbietern implementiert werden?

In die Hände der Webagentur sollten Unternehmen bei der Neugestaltung ihrer Webpräsenz auch die Koordination und das Controlling von Drittanbietern legen. Von Textern über Fotografen bis zu Softwarehäusern reicht die Palette an Subunternehmern, die dabei gemanaged werden müssen. Für das Unternehmen als Auftraggeber ist es jedoch wichtig, das große Ganze stets im Blick zu haben – sprich: die Budgetplanung sowie die projektinternen Deadlines. Dabei helfen regelmäßige Projektmeetings.

Zusammenfassung: In der Umsetzung der Neugestaltung einer Unternehmens- oder Shop-Seite sind Milestones und klare Zuständigkeiten sehr wichtig. Hier sollten die Auftraggeber Kompetenzen und Netzwerke ihres Anbieters nutzen.

4. Immer unterschätzt: Die Inhalte für den Webauftritt

Mit einem neuen CMS und einem modernen Webdesign wird jedoch nur die Grundlage gelegt: Zu einem der häufig unterschätzten Punkte eines Webprojekts gehört die inhaltliche Ausgestaltung der neuen Website. Denn selbst wenn auf der alten Webpräsenz schon zahlreiche Inhalte vorliegen: Sie alle sollten im Rahmen der Neugestaltung einer gründlichen Überarbeitung unterzogen werden. Unverzichtbar ist deshalb ein eigenes Content-Konzept für den neuen Internetauftritt. Dieses Konzept legt nicht nur die Struktur fest, in die sämtliche Inhalte eingebunden werden. Es gibt auch genau an, welche Themen mit welcher Medienform präsentiert werden – und wer für die Realisierung zuständig ist. Denn ein multimedialer Ansatz, der neben Text- auch Bild- und Videocontent auf die Webseite bringt ist sehr wichtig, um eine langfristig erfolgreiche Internetpräsenz auf die Beine zu stellen.

Tipp: Die Überarbeitung von bestehenden Inhalten sowie die Erstellung von neuem Content ist der meist unterschätzte Faktor beim Webseiten-Relaunch. Fangen Sie direkt nach der Agentur-Beauftragung an, Inhalte auszuarbeiten, Texte zu überarbeiten und inhaltliche Strukturen zu schaffen. Dazu gehört auch die Recherche im eigenen Bildarchiv.

Deshalb sollte die inhaltliche Ausgestaltung des Relaunches aus zwei Ebenen laufen: Zum einen werden sämtliche bestehenden Inhalte kritisch unter die Lupe genommen und aktualisiert – und zum anderen werden neue Inhalte erstellt. Neben Texten umfasst die inhaltliche Bearbeitung auch ein Bildkonzept. In vielen Fällen wird dadurch ein Fotoshooting oder der Einkauf von Bildern externer Quellen nötig. All diese Leistungen kann auch die Agentur als Full-Service-Dienstleister übernehmen – mit dem entsprechenden Briefing.

Zusammenfassung: Wichtig bei der Zusammenstellung der neuen Inhalte ist ein multimedialer Ansatz, der die Seite mit einer Kombination aus Text, Bild und Video spannend macht.

5. SEO: Optimierungsfragen, die notwendig sind

Eine sehr wichtige Rolle bei jedem Relaunch-Projekt spielt die Suchmaschinenoptimierung. Deshalb empfiehlt es sich, ein eigenes SEO-Konzept anzufertigen, das auf einer komplexen Keyword-Analyse basiert. Zu den notwendigen Maßnahmen im Rahmen des Relaunches zählen technische Komponenten wie:

  • der Einsatz von Alt-Tags,
  • die SEO-orientierte Umstellung von URLs,
  • nebst Umleitung alter URLs auf die neue Website
  • und der Einrichtung einer robots.txt mit Freigaben für Google.

Außerdem empfiehlt es sich, eine Struktur aus Landingpages zu schaffen, die interessierten Lesern via Google und Co. den Quereinstieg über Keywords ermöglichen. Des Weiteren bilden Landingpages die perfekte Basis für spätere SEM Maßnahmen, also Google AdWords Kampagnen.

Sind all diese Voraussetzungen erfüllt, kann es an die SEO-Überarbeitung der Inhalte für die Webpräsenz gehen. Idealerweise sollte der SEO-Aspekt bereits bei der Anpassung der bestehenden, sowie bei der Erstellung der neuen Texte für die Internetseite berücksichtigt werden. Das heißt: Relevante Keywords müssen den mit der Überarbeitung und Texterstellung beauftragten Redakteuren und Dienstleistern zu Beginn des Projekts zur Verfügung gestellt werden.

Um feststellen zu können, welche Auswirkung die Suchmaschinenoptimierung des neuen Internetauftritts hat, empfiehlt sich der Einsatz von Tracking Tools. Besonders beliebt ist dafür beispielsweise Google Analytics. Mit einer Analyse vor der Überarbeitung und einer Überprüfung nach dem Start der neuen Seite lässt sich feststellen, ob sich die SEO-Anstrengungen auszahlen.

6. Vorher ist nachher: Warum ist ein Relaunch nie beendet?

Da sich das Internet im ständigen Wandel befindet, die eigene Webseite immer weiter wächst und sich verändert, ist die Arbeit daran eigentlich nie völlig abgeschlossen. Allein durch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Suchmaschinen-Algorithmen entstehen stets neue Herausforderungen, denen sich eine Webpräsenz stellen muss. Deshalb ist neben dem Relaunch-Konzept auch eine Strategie für die Pflege und Ausbau des neuen Webauftritts wichtig.

Dies umfasst zum einen ein belastbares Content-Konzept und zum anderen eine Zuweisung von Zuständigkeiten: Wer ist dauerhaft für die Pflege der Unternehmens- oder Shop-Website und ihrer Inhalte zuständig und welche Ressourcen und Budgets stehen dafür zur Verfügung? Als fester Posten im Marketingbudget sollte dies langfristig festgeschrieben werden. Dabei reicht oftmals ein interner Projektverantwortlicher aus, der externe Anbieter koordiniert. Eine Checkliste hilft, bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung keine relevanten Punkte zu übersehen.

Vor allem unter dem Aspekt, im Ranking bei Google und anderen Suchmaschinen stets zu den relevanten Keywords auf den vordersten Plätzen zu landen, spielt die regelmäßige Analyse des neuen Internetauftritts eine wichtige Rolle. In umfassenden Reportings lassen sich dabei Kriterien wie allgemeiner und keyword-basierter Traffic, Besucher-Verhalten auf der Unternehmens- oder Shop-Seite, Verweildauer und Besucher-Quellen dokumentieren.

Zusammenfassung: Um auch in Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben, ist ein Konzept für die kontinuierliche Pflege und Analyse wichtig. Speziell auf eine tragfähige Content-Strategie sowie Weiterentwicklungen der Suchmaschinen sollte dabei Wert gelegt werden.

Es ist Zeit für den Relaunch?

Wir von Ventzke Media gehen gerne gemeinsam mit Ihnen den Weg des Relaunches. Kontaktieren Sie uns: info@ventzke-media.de

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